Kanu K3 2005 Aufbauanleitung

Aufbauanleitung Kanu K3 2005

Die Teile sind wo es notwendig ist durchnumeriert: die Spanten von 1-7, die Bodenleiter von 1–7, der Waschbord von 1–16 und die Bootsspitzen

Breiten Sie die Bootshaut so aus, dass Sie jeweils das Seitenteil zur Ansicht haben. Am oberen Abschluß der Bootshaut befindet sich eine Einschubmöglichkeit über die gesamte Länge der Haut. Jetzt verbinden Sie jeweils zwei der ca 120 cm langen Rundsenten an den Messinghülsen miteinander (Bild 1) und führen diese jeweils von einem Ende in die Haut ein (Bild 2) und verbinden die Rundsenten dann mittig ebenfalls wieder über die Messingsteckverbindungen.

Die Bootsspitzen werden vorbereitet indem der Spant 1 und Spant 7 in jeweils eine Spitze eingesetzt wird. Die Klappbeschläge der Spitzen werden mit den Bolzen der Spanten verriegelt (Bild 3). Es ist generell bei der Montage darauf zu achten das sich die jeweiligen Beschriftungen (Zahlen) gegenüberstehen. Jetzt werden die Spitzen in die Haut eingesetzt, und zwar so, dass der obere Teil der Spitze in den oberen Hautabschluss eingreift (Bild 4).

Nächster Arbeitsschritt ist das Einbringen des Luftschlauches auf dem Boden der Haut (Bild 5). Die Befestigung wird so vorbereitet, dass die Schnüre an den Enden des Luftschlauches nach dem Komplettaufbau an den Stiften der Spitze verknotet werden.

Die Bodenleiter besteht aus zwei Teilen, die die Verbindung zwischen den beiden Spitzen herstellen soll. Dazu wird das geschlitzte Ende eines der Bodenleiterpaare in den Stift der Spitze gesteckt (Bild 6) und dann nach unten geklappt. Mit dem Metallschieber und den darauf befindlichen Sterngriff erfolgt die Verriegelung. Das geschieht sinngemäß mit beiden Spitzen.

Bevor der Verschluss der Bodenleiter mittig erfolgt, sollte darauf geachtet werden, dass die Holzriegel längs stehen. Nun werden die Bodenleiterenden angehoben und das geschlitzte Ende des einen Teiles in den Metallstift des anderen Teiles eingesetzt (Bild 7) und dann durchgedrückt. Danach erfolgt die Querstellung der Holzriegel.

Die Rundsenten ca. 95 cm lang werden nun fortlaufend von der Spitze an in die Messinghülsen gesteckt (Bild 8) bis diese an den Anschuss der anderen Spitze stoßen. Die Verbindung dort erfolgt mittels Schiebehülsen, die in Ihrem Zubehörsack zufinden sind. Es ist darauf zu achten, dass die Rundsenten möglichst in den Aussparungen der Spanten justiert sind. Man kann aber auch später justieren, nachdem die Bootshaut am Waschbord befestigt ist.

Jetzt wird der Waschbord beginnend mit der Nummerierung 1 an der Spitze mit dem Holzdrehgriff befestigt (Bild 9). Es ist darauf zu achten, dass die herausstehenden Stifte an den Spanten jeweils in Übereinstimmung mit dem Loch im Waschbord stehen (Bild 10) und die Enden mit der fortlaufenden Nummerierung zusammengeschraubt werden.

Die Gurtbänder mit Schnalle aus dem Zubehörsack werden durch die Aussparungen der Bootshaut im Bereich der oberen Rundsenten mit dem Waschbord verbunden. Hierzu fädelt man das Gurtband durch das Fenster der Haut / Rundsente und anschließend durch die Schnalle, die am Waschbord positioniert ist. Jetzt kann man an beiden Enden der Gurtbänder ziehen (Bild 11) und platziert die Bootshaut mit der oberen Sente direkt am oberen Schwung – Anschlag des Spanten. Dies erfolgt an allen oberen Fenstern der Haut. Jetzt wird kontrollieren wir den Sitz der übrigen Rundsenten, ob diese in den Aussparungen der Spanten sitzen (Bild 12).

Der Luftschlauch wird nun an der Bodenleiter mit den Klettband befestigt und an den Spitzen am Stift festgebunden.

Als nächstes wird der Luftschlauch aufgeblasen, und zwar nur formfüllend ( kein großer Druck mit Kompressor oder Luftpumpe , ansonsten besteht die Gefahr der Verformung der Bodenleiter). Der Luftschlauch erfüllt die Eigenschaft, dass im Kenterfall Auftrieb im Boot vorhanden ist und damit nicht sinkt. Die Positionierung des Luftschlauches am Boden ist vorteilhaft, da man einen Abstand zwischen Bodenleiter und Haut erzeugt und bei Bodenberührung die Haut gegen mechanische Einflüsse schützt.

Bodenberührung die Haut gegen mechanische Einflüsse schützt.

Die beiden Sitze im Boot werden durch jeweils zwei Aluminiumstangen gehalten. Hierzu schiebt man den einen Sitz durch die Schlaufen auf die Stangen. Die wiederum werden durch Spant 2 geschoben und dann am Spant 3 mittels Gewinde und Sternschrauben befestigt (Bild 13). Der zweite Sitz bietet eine Verstellmöglichkeit durch das Gurtschnallensystem um auch eine Einzelfahrposition zu ermöglichen. Auch hier wird der Sitz mit den Alurohren verbunden. Die Ösen im Gurtband werden über das Gewinde der Stangen geschoben und dann am Spant mit den Sterngriffen verschraubt. Die anderen Gurtbänder werden am Spant 7 durch die Schlitze gezogen und mittels Schnalle fixiert (Bild 14).

Die beiden Rammschutzrundleisten werden außen durch die Seitenschlaufen der Haut gezogen und an den Enden in die Hauthülle gesteckt.

Als Zubehör sind weitere Sitze möglich zur Mitnahme von Personen.

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